Fusionsmanagement



BEGRIFF

Wann immer operative Kooperationen, strategische Allianzen und Fusionen geplant werden, stellt sich die wesentliche Frage: „Zusammen gehen oder zusammengehen?“ Letztlich kann die Antwort nur über ein Kooperationsmanagement gegeben werden. Unternehmerischer Wille, ein sauberes Konzept und die Kompatibilität von Motivation und Kultur der Kooperationspartner entscheiden über den Kooperationserfolg.

Kooperationen und Zusammenschlüsse, die zwischen typisch mittelständischen Unternehmen entstehen, sind wenig spektakulär, aber interessanter. Anders als beim Fusionstrend der Großkonzerne ist auf die besonderen Anforderungen mittelständischer Unternehmen unterschiedlicher Branchen einzugehen. Hier sind pragmatische, an den individuellen Anforderungen orientierte Kooperationslösungen gefordert.


EXTERNE LEISTUNG

Die Leistungsbausteine beziehen sich auf folgende Bereiche:

  1. Bewertung (Unternehmensbewertung mit neutralem Vorschlag zur Bewertung der Anteile, Moderation der Verhandlungen)
  2. Markt (Markt-/Strategieanalyse)
  3. Steuern (Steuerliche Gestaltung der Fusion, Vermeidung/Aufdeckung stiller Reserven, Begleitung steuerlicher Gestaltung)
  4. Recht (Vertragliche Gestaltung der Fusion)
  5. Organisation (Organisationsanalyse, Unternehmens-/Organisationskonzept, GF/Führung/Personal, Entwicklung Gesamtstrategie, EDV/Controlling, Risikoabsicherung, Operative Planung, Marktbearbeitungs-Feinkonzept, Organisatorisches Feinkonzept, Zusammenführung der Unternehmenskulturen - Business Change Implementation -, Umsetzung und Umsetzungs-Begleitung, Unternehmer-Begleitung)


SELBSTVERSTÄNDNIS

Ich habe die Fallen auf dem Weg zu Ihrem Kooperationserfolg kennen gelernt. Das können verfrühte Entscheidungen sein, ein erzwungenes Tempo oder unausgesprochene Interessen, weit entfernt von einem geplanten Quantensprung in Ihrer Unternehmensgeschichte. Ob als neutraler Beschleuniger im Interesse aller Beteiligten oder Vertreter einer Partei, ich stelle Ihnen Managementkapazität zur Verfügung. Als Ideengeber und Umsetzungspartner kümmere ich mich um Ihr Projekt „Kooperation“. Mit meinem erfolgsabhängigen Angebot haben Sie Kalkulations- und Ausgabensicherheit für Ihr Projekt.


METHODE

Grundsätzlich hat sich in der Praxis eine erfolgreiche Vorgehensweise etabliert, die je nach Art der Kooperation (Projekte, informelle Kompetenzzentren, Zusammenarbeitsverträge, Joint Ventures oder Fusionen) in ihrem Detaillierungsgrad unterschiedlich zu gestalten ist. Joint Ventures und Fusionen bilden hierbei eindeutig die größte Herausforderung in einem Kooperationsprozess.

Projektverlauf:

  • Strategische Planung („Was will ich erreichen?“)
  • Auswahl Kooperationspartner („Wer unterstützt mich?“)
  • Analyse der Kooperationspartner („Warum wir?“)
  • Gestaltung („Wie werden wir die Ziele umsetzen?“)
  • Verhandlung („Was und wieviel?“)
  • Integration/Post Merger Management („Wie werden die Ziele umgesetzt?")


Die Komplexität des Vorhabens erfordert es, verschiedene Leistungen zu verzahnen. Wichtig ist, dass die gemeinsame Organisation an der Strategie des gemeinsamen Unternehmens ausgerichtet wird. Und dabei Restrukturierungs- und Synergiepotenziale herausgearbeitet werden, um in die Unternehmensplanung einzufließen. Ein Unternehmer steht nur selten vor einer solchen Herausforderung. Der Einsatz des entsprechenden Know-hows durch Spezialisten ist daher erfolgsentscheidend.


ASPEKTE UND HINTERGRÜNDE

Wo liegt die Ursache des mittelständischen Konzentrationsprozesses? Bei den deutschen Unternehmensstrukturen immer öfter in der vieldiskutierten „Nachfolger-Lücke“. Nach Unternehmermeinung ist jedoch viel bedeutsamer, dass in Zukunft die reine Unternehmensgröße in fragmentierten Märkten Wettbewerbsvorteile mit sich bringen wird. Durch eine gelungene Kooperation werden interne Synergien sowie eine stärkere Marktposition in Beschaffung und Vertrieb erreicht. Und es können Rationalisierungspotenziale in der Leistungserstellung und der Logistik erschlossen werden.

Warum kooperieren mittelständische Unternehmen? Im Wesentlichen sind es drei Motive: Märkte, Investitionen und Ertragskraft. Kooperationen sind oftmals eine Schlüsselgröße für mittelständische Unternehmen. Nach einer Studie sind Kooperationen ein zentrales Feld für erfolgreiche mittelständische Wachstumsunternehmen.

Die meisten Unternehmer erkennen, dass sie nur dann nachhaltige Erfolge haben können, wenn sie sich auf ihre Kernkompetenz fokussieren. Sie suchen daher Partner, die mit komplementären Stärken ausgestattet sind, um Synergien für Wachstum und/oder Ertragsstärke nutzen zu können.

Die verschiedenen Kooperationsformen sind sehr unterschiedlich: Vier von fünf Unternehmen nutzen die Zusammenarbeit mit Dritten im Rahmen von Projekten stark bis sehr stark. Partnerschaften mit Kooperationsverträgen haben für mehr als die Hälfte aller mittelständischen Unternehmen eine große Bedeutung. Informelle Kompetenzzentren, d.h. Partnerschaften ohne formale Regelung der Zusammenarbeit, haben für knapp die Hälfte eine große Bedeutung. Hierzu zählen beispielsweise Arbeitskreise oder auch Mitgliedschaften in Gremien. Etwa ein Drittel der Unternehmer setzt sehr stark auf Joint Ventures. Immerhin jedes fünfte Unternehmen verfügt über eine gegenseitige Beteiligung.

Die mittelständischen Unternehmen kooperieren dabei in unterschiedlichen Bereichen: Etwa drei Viertel verfügen über Kooperationen im Bereich Vertrieb. Ebenso ist für viele die Zusammenarbeit bei der Forschung und Entwicklung sowie bei der Produktion bedeutsam. Ungefähr ein Drittel arbeitet in den Bereichen Beschaffung und Administration mit Partnern zusammen.

Was aber sind die Chancen und die Risiken der Zusammenführung? Worauf ist zu achten? Was sind die kurz- und mittelfristigen Erfolgsfaktoren vor, während und nach einer Kooperation/Fusion? Worin liegt Ihr Kooperationserfolg im Mittelstand ohne Mitarbeit großer Stabsabteilungen?

Fragen, deren Beantwortung einerseits hohes fachliches Wissen erfordert und andererseits höchste Ansprüche an Projektprozesskompetenz und Change Management Fähigkeiten stellt. Kooperationen sind Prozesse. Ob Zusammenarbeit in Form von Projekten oder informellen Kompetenzzentren, in Form einer vertraglich geregelten Kooperation oder mit steigender Verbindlichkeit in Joint Ventures oder Fusionen: Erfolgreiche Kooperationen verlaufen in verschiedenen Phasen. Da die Ausgangssituationen und die Zielvorstellungen oft sehr unterschiedlich sind, ist der Prozess immer individuell zu gestalten.

Im Mittelstand werden Kooperationserfolge wirksam, wenn

  • neben der Unternehmensbewertung der einzelnen Kooperationspartner auch die Marktbesonderheiten und Kulturunterschiede durch eine sorgfältige und neutrale Analyse untersucht werden. Je höher die Bindungsintensität, desto wichtiger die Analysequalität.

  • die Synergieeffekte und Abschmelzverluste nach einem umsetzungsreifen Organisationskonzept des zukünftigen Unternehmens ermittelt werden, mit Erfahrung und ohne in die „Schön-Rechen-Falle“ zu geraten,

  • die umfangreichen Fragen und Aufgaben auf dem Weg von der Anbahnung über die Einigung bis zur Integration mit aktuellem, umfassendem und teilweise speziellem Know-how gelöst werden,

  • durch Augenmaß und Umsetzungsorientierung in der Integrationsphase die Kooperationserfolge und Nutzeneffekte erzielt und erarbeitet werden,

  • internationale Verknüpfungen ggf. nicht außer Acht gelassen, sondern für die Zukunftsentwicklung der mittelständischen Unternehmen genutzt werden,

  • die Realisierung der gemeinsamen Projektziele und die weitreichenden Entscheidungen durch den Einsatz eines neutralen Ansprechpartners abgesichert werden,

  • während des Projektes die „menschlichen Empfindungen“ (Balance der Partnerschaft und empfundene Gerechtigkeit) der Entscheidungsträger durch einen neutralen Ansprechpartner moderiert und balanciert werden.


VERGÜTUNG

Für die Laufzeit des Projektes monatliches Fixum plus Erfolgsanteil.


Im Falle einer erforderlichen Rechtsberatung, arbeitet transition-manger mit entsprechend erfahrenen Kanzleien zusammen.

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